SWR2 ars acustica

Nie mehr warten

Nie mehr warten Ein Sprech-, Sing- und Musikdrama über die beiden russischen Revolutionen von 1917, von Dietmar Dath (Text) und Thomas Weber (Musik), Regie Iris Drögekamp und Thomas Weber. Kammerflimmer Kollektief v.li.n.re.: Johannes Frisch, Thomas Weber und als Gast: Paul Lovens (Drums).
Dienstag, 23:03 Uhr auf SWR2
(Bild: SWR/Peter A. Schmidt)
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Tagestipp

Das Feature

Shop at radio-today.de Mohammeds Gegenkalifat Wie Marokko die afrikanischen Muslime einbinden will Von Marc Thörner Regie: Thomas Wolfertz Produktion: Dlf 2017 Kalifat, dieser Begriff taucht meist dann auf, wenn vom Staatsverständnis des sogenannten IS oder der Taliban die Rede ist. Dabei gibt es schon ein Kalifat, über das sich seit Menschengedenken keiner aufregt: Marokko. Dessen König versteht sich in der Nachfolge des Propheten als Staatschef, als religiöser Führer, oberster Richter und Oberkommandeur der Armee. Seit etwa einem Jahr positioniert sich der bislang eher zurückhaltende Mohammed VI. mit seinen Forderungen immer klarer: den Korantext nicht wörtlich, sondern historisch-kritisch auszulegen; die eigene Vernunft zu benutzen, wenn man heilige Schriften liest. Zeitgleich meldet ,M6" seinen Anspruch auf die religiöse Vormundschaft über die afrikanischen Muslime an. In der EU betrachtet man die Initiative mit Wohlwollen, hofft auf einen Gegenpol zu al Kaida im Maghreb und Boko Haram in Nigeria. Ein liberales Gegenkalifat: Kunstprodukt, Widerspruch in sich, ambitionierte Geostrategie oder Erfolgsrezept gegen den Terror? Mohammeds Gegenkalifat
Heute 19:15 Uhr auf Deutschlandfunk

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Konzerttipp des Tages

Das Ö1 Konzert

Shop at radio-today.de Markus Schirmer, Klavier; Barnabás Kelemen, Violine I; Yevgeny Chepovetsky, Violine II; Thomas Selditz, Viola; Torleif Thedéen, Violoncello; Birgit Minichmayr, Rezitation. Ernst von Dohnányi: a) Klavierquintett Nr. 1 c-Moll op. 1; b) Klavierquartett Nr. 2 es-Moll op. 26 * Sándor Márai: Ausgewählte Texte (aufgenommen am 8. September im Schloss Eggenberg im Rahmen von "ar|:s:|onore 2017" in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger Dieser ungarische Pianist und Komponist, dem das Leben später übel mitgespielt hatte, stand im Mittelpunkt des dritten Abends des "ar|:s:|onore"-Musikfestivales in Graz. Ernst von Dohnanyi war als Pianist ein Star, als Komponist erfolgreich, als Lehrer angesehen. Sein Vater, ein ausgesprochen begabter Hobbycellist, hat ihn vor einem Wunderkinderdasein bewahrt. Mit achtzehn Jahren hat er Komposition und Klavier an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest studiert. Kurz nach Dohnanyis Ausbildung begann seine Karriere als Konzertpianist. Er übersiedelte nach Wien. Während des Ersten Weltkrieges ging er aus patriotischen Gründen nach Ungarn, wurde Professor an der Franz-Liszt-Akademie und hatte weitere hohe musikalisch-künstlerische Positionen inne. Im Zweiten Weltkrieg sah er sich gezwungen alle seine Ämter niederzulegen und verließ Budapest. Seine beiden Söhne starben in Konzentrationslagern. Wegen einer infamen Lüge wurde er zum Kriegsverbrecher erklärt und konnte nicht mehr auftreten. Obwohl die Lüge aufgedeckt wurde, war es für ihn schwierig sich wieder eine Existenz aufzubauen. Dennoch wurde er zu einem gefeierten Pianisten. Während seiner Gesamtaufnahme der Beethoven-Klaviersonaten 1960 in New York verstarb Dohnanyi an einer Lungenentzündung.
Heute 14:05 Uhr auf Ö1

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Hörspieltipp des Tages

1LIVE Soundstories

Hörspiele und Features. Wirklichkeiten neu montiert Schlechte Lieder, die lausig klingen Das Farin-Urlaub-Special Von Jochen Schliemann Regie: Matthias Kapohl bis 24:00 Uhr Farin Urlaub hat in seiner Karriere mehr Hits geschrieben als fast jeder andere deutsche Interpret - die meisten mit seiner Rockband Die Ärzte, einige auch als Solokünstler. Doch das Image des perfekten Musikers mit Nummer-1-Gen wird nun torpediert - vom Künstler selbst.
Heute 23:00 Uhr auf Eins Live

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Featuretipp des Tages

Tonspuren

Shop at radio-today.de Jüdisch-Sein ist keine Liste von Bedingungen. Wie Deborah Feldman aus ihrem New Yorker Shtetl ausbrach und (ausgerechnet) Berlinerin wurde. Feature von Franziska Dorau Anachronistisch, unamerikanisch, total uncool - so beschreibt die Schriftstellerin Deborah Feldman sich selbst, wobei es einem schwer fällt, Dritteres gelten zu lassen. Aus ihrem großen, ovalen Gesicht mit der schwarzen Brille sprechen Intelligenz und intellektuelle Unbestechlichkeit. Keine Eigenschaften, welche die orthodoxen Satmarer Juden des New Yorker Stadtteils Williamsburg besonders gerne an ihren Frauen und Töchtern sehen. Die Gesellschaft, in der Feldman aufwuchs, ist eine, in der Fleiß, Schweigsamkeit und ausdruckslose Mimik als weibliche Kardinaltugenden gelten. Eine, in der Ehen für einander unbekannte Jugendliche arrangiert und israelische Flaggen verbrannt werden, weil die mit dem Zionismus einhergehende Selbstermächtigung als Todsünde betrachtet wird. Der Holocaust ist omnipräsent - bis in die Schlaflieder hinein, die von Waisenkindern handeln und Müttern, die als weißer Rauch aus den Krematorien von Auschwitz aufsteigen. Den Schmerz über die Vergangenheit auf so ungefilterte Weise auf die folgenden Generationen zu übertragen, sei unsinnig, meint Deborah Feldman. Mit dreiundzwanzig brach sie mit ihrem dreijährigen Sohn aus ihrer Ehe und der Satmarer Gemeinschaft aus. Mit ihrem autobiographischen Roman "Unorthodox" schrieb sie einen internationalen Bestseller. Und fand in den USA doch keinen emotionalen und kulturellen Halt. Heute lebt sie in Berlin, jener Stadt, die ihre Satmarer Vorfahren als "verbrannte Erde" ansahen. Nach ihrer langen und aufreibenden Suche nach einer Zukunft hat sie dort zu einer Alltäglichkeit gefunden, die ihr geradezu magisch erscheint. Der Weg aus dem New Yorker Shtetl in den Berliner Kiez ist Gegenstand ihres neuen, im Sezession Verlag erschienen Romans "Überbitten". Redaktion: Alfred Koch
Heute 16:05 Uhr auf Ö1

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Programmübersicht

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"Schlechte Lieder, die lausig klingen" Das Farin-Urlaub-Spezial

Bild: picture alliance / Fryderyk Gabowicz Farin Urlaub hat in seiner Karriere mehr Hits geschrieben als fast jeder andere deutsche Interpret - die meisten mit seiner Rockband Die Ärzte, einige auch als Solokünstler. Doch das Image des perfekten Musikers mit Nummer-1-Gen wird nun torpediert - vom Künstler selbst. -Von Jochen Schliemann und Philipp Kressmann; Regie: Matthias Kapohl; Redaktion: Natalie Szallies; Produktion: WDR 2017- www.hoerspiel.wdr.de
(Bild: picture alliance / Fryderyk Gabowicz)
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