Jetzt läuft auf WDR3:

WDR 3 Konzert

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06.00 Uhr

 

 

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WDR 3 Mosaik

Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur 07.00, 08.00 WDR aktuell 07.50 Kirche in WDR 3


09.00 Uhr

 

 

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09.04 Uhr

 

 

WDR 3 Klassik Forum

Leonard Bernstein Ouvertüre zu "Candide", Musical; London Symphony Orchestra, Leitung: André Previn George Gershwin Variationen über "I Got Rhythm"; Howard Shelley, Klavier; BBC Philharmonic, Leitung: Yan Pascal Tortelier Wolfgang Amadeus Mozart Arie der Donna Anna, aus "Don Giovanni", KV 527, Dramma giocoso; Camerata Salzburg, Oboe und Leitung: François Leleux Wolfgang Amadeus Mozart Rezitativ und Arie der Donna Elvia "In quali eccessi, o Numi - Mi tradi quell'alma ingrata", aus "Don Giovanni", KV 527, Dramma giocoso; Diana Damrau, Sopran; Le Cercle de l'Harmonie, Leitung: Jérémie Rhorer Franz Liszt Spinnerlied aus "Der fliegende Holländer"; Louis Lortie, Klavier Jan Dismas Zelenka Sonata Nr. 2 g-moll für 2 Oboen, Fagott und Basso continuo; Collegium Vocale 1704, Leitung: Václav Luks Vincent d'Indy Choral varié, op. 55; Theodore Kerkezos, Saxofon; London Symphony Orchestra, Leitung: Jurij Simonow Esaias Reusner Passacaglia D-dur; Axel Wolf, Laute Felix Mendelssohn Bartholdy Ach Gott, vom Himmel sieh darein; Michael Volle, Bass; Kammerchor Stuttgart; Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Leitung: Frieder Bernius Leos Janácek Suite aus der Oper "Das schlaue Füchslein", Musikauswahl und Orchestrierung von Václav Talich, überarbeitet von Václav Smetácek; Wiener Philharmoniker, Leitung: Charles Mackerras Antonín Dvorák Quartett F-dur, op. 96 "Amerikanisches Quartett"; Pavel Haas Quartett Selim Palmgren Mondschein, op. 54,3; Izumi Tateno, Klavier David Popper Konzert Nr. 3 G-dur, op. 59 in einem Satz; Wen-Sinn Yang, Violoncello; WDR Funkhausorchester, Leitung: Niklas Willén


12.00 Uhr

 

 

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12.04 Uhr

 

 

WDR 3 Kulturfeature

Heinrich Böll Das Gewissen der Literatur Von Thomas von Steinaecker Aufnahme des WDR 2017 Wiederholung: So 15.04 Uhr Heinrich Böll war der Inbegriff des engagierten Autors. Was kann er uns heute sagen, in einer Zeit, die wie wenige andere von politischen Umbrüchen geprägt ist? Der Schriftsteller Thomas von Steinaecker hat sich auf eine Spurensuche gemacht. "Ich hasse den Krieg, ich hasse ihn aus tiefster Seele, den Krieg und jedes Leid, jedes Wort, jede Geste, jeden, der irgendwie etwas anderes kennt für den Krieg als Hass." Das schreibt Böll 1944 von der russischen Front nach Hause. Wie so viele seiner Generation hat er den Krieg am eigenen Leib erfahren. Mit Anfang 20 wird er Soldat, gerät in Gefangenschaft, steht nach seiner Heimkehr in Köln als gelernter Buchhändler vor dem Nichts. Aber anders als viele andere Deutsche empfindet er seine Erlebnisse und vor allem sein Überleben als Pflicht, im Nachkriegsdeutschland seine Stimme zu erheben und unbeirrt auf unliebsame Wahrheiten hinzuweisen, die man im Wirtschaftswunderdeutschland nur zu gerne verdrängen würde. Erzählungen wie "Wanderer kommst du nach Spa..." oder der Roman "Billard um halb zehn" sind sowohl Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit als auch Mahnung an seine Mitbürger. Bölls Erfolg ist enorm. Sehr schnell wird er im In- und Ausland zum Bestsellerautor, kann von seinen Büchern leben; wo immer er hinkommt, wird er gehört. Doch hier beginnt die zweite und in gewisser Weise tragische Geschichte des Menschen Böll: Nach seinem bis dahin kommerziell erfolgreichsten Roman "Ansichten eines Clowns", 1961, wird er mehr und mehr zum engagierten Autor, zu einem Künstler, der sich einmischt; aber je mehr Reden er hält und Aufsätze schreibt, desto weniger belletristische Werke entstehen. Als dann 1971 "Gruppenbild mit Dame" erscheint und er dafür als erster deutsche Schriftsteller nach dem Zweiten Weltkrieg den Literaturnobelpreis erhält, geht dieser äußere Triumph einher mit einer der traumatischsten Erfahrungen Bölls. Nach seinem Artikel "Will Ulrike Meinhof Gnade oder freies Geleit?" im "Spiegel" wird er über Jahre hinweg in den Medien diffamiert und von den Behörden schikaniert. Nur noch ein einziger Roman entsteht zu Lebzeiten. Allgemein hat sich die Meinung durchgesetzt, der engagierte Bürger Böll habe den einst hoch geschätzten Schriftsteller verdorben. So dichtete Robert Gernhardt: "Der Böll war als Typ wirklich Klasse. / Da stimmten Gesinnung und Kasse. / Er wär' überhaupt erste Sahne, / wären da nicht die Romane." Und heute? Ist die große Epoche der allseits bewunderten Großschriftsteller und Humanisten vorbei? Wie unterscheidet sich Bölls Rolle von der heutiger Schriftsteller? Kann ein Autor heute überhaupt noch etwas Vergleichbares bewirken? Der Schriftsteller und Filmemacher Thomas von Steinaecker nimmt die gegenwärtige politische Stimmung in Deutschland zum Anlass, Heinrich Böll, den politisch bewussten Autor par excellence, ästhetisch und inhaltlich einer Neubewertung zu unterziehen. Während der Lektüre der Hauptwerke Bölls, besucht er das Böll-Archiv in Köln und fährt nach Langenbroich, wo Böll starb und heute verfolgte Autoren aus aller Welt Gäste sind. Kollegen wie Uwe Tim und Eva Menasse beschreiben ihr Verhältnis zum Werk Bölls, Freunde wie Volker Schlöndorff und Reinhold Neven DuMont sowie sein Sohn René Böll erinnern sich an den Menschen Böll, der in zahlreichen Ausschnitten Interviews und Lesungen selbst zu Wort kommt. So entsteht ein persönliches, zeitgemäßes Porträt, angetrieben von der Suche nach etwas, was wir vielleicht mehr denn je brauchen: das Gewissen der Literatur.


13.00 Uhr

 

 

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13.04 Uhr

 

 

WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann

Mit Musik von Hazel Scott, Doc Bagby, Hoagy Carmichael und Ruth Wallis


15.00 Uhr

 

 

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15.04 Uhr

 

 

WDR 3 Lesung

Alejandro Zambra: Ferngespräch


16.00 Uhr

 

 

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16.04 Uhr

 

 

WDR 3 Tonart


17.45 Uhr

 

 

WDR 3 ZeitZeichen

Stichtag heute 16. Dezember 1917 Der Geburtstag des britischen Science-Fiction-Autors Arthur C. Clarke Von Wolfgang Burgmer Vom Aufbruch der Menschheit in den Weltraum war er fasziniert, ja fast besessen. In vielen Science-Fiction-Romanen, technischen Büchern und zahlreichen Reden warb er für die Raumfahrt. Nicht umsonst nannte man Arthur C. Clarke den "Propheten des Raumfahrtzeitalters". Und der Brite wusste, wovon er sprach. Bereits ein Jahrzehnt vor dem ersten Raumflug hatte er 1946 ein Satellitensystem für die globale Kommunikation entworfen und forcierte später das Konzept des "Weltraumaufzugs" zu einer stationären Raumstation. Bekannt aber machte ihn vor allem der Science-Fiction-Film "2001 - Odyssee im Weltraum", an dessen Drehbuch er mitwirkte. Das gleichnamige Buch und zwei Fortsetzungen reichen bis ins Jahr 3001. Seine zweite Liebe aber galt einem anderen Kosmos, der Welt unter Wasser, nicht zuletzt, weil man sich dort schwerelos fühlt - wie im Weltraum. Clarke starb 2008 in seiner Wahlheimat Sri Lanka.


18.00 Uhr

 

 

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18.04 Uhr

 

 

WDR 3 Vesper

Illusion und Delirium Georg Philipp Telemann Ouvertüre G-dur "Burlesque de Quixotte"; Elbipolis Barockorchester Georg Friedrich Händel Introduzione / Rezitativ "Da quel giorno fatale" / Arie "Un pensiero voli in ciel" / Rezitativ "Ma fermati pensier" / Arie "Per te lascia la luce", aus der Kantate "Delirio amoroso"; Magdalena Kozená, Mezzosopran; Les Musiciens du Louvre, Leitung: Marc Minkowski Henry Purcell Prelude C-dur / Overture g-moll / Air G-dur, aus "The Fairy Queen"; Freiburger Barockorchester, Leitung: Thomas Hengelbrock Ab 19:00 Uhr Botschafter in Gottes Namen: Der Prophet Jesaja Johann Vierdanck Ich freue mich im Herren, Geistliches Konzert zu 9 Stimmen; Weser-Renaissance Bremen Michael Praetorius Sanctus "Jesaja dem Propheten das geschah", Geistliches Konzert für Soli, Chor und Instrumente; Gabrieli Consort and Players, Leitung: Paul McCreesh Matthias Weckmann Zion spricht, der Herr hat mich verlassen, Geistliches Konzert für Alt, Tenor, Bass, Streicher und Basso continuo; Carlos Mena, Countertenor; Hans Jörg Mammel, Tenor; Stephan MacLeod, Bass; Ricercar Consort, Leitung: Philippe Pierlot Henry Purcell Awake, and with Attention Hear, Devotional Song; Michael George, Bass; Choir of New College Oxford; King´s Consort, Leitung: Robert King und Edward Higginbottom Walter Arlen The Isaiah of Souillac, aus "Houses of Worship" für Bariton und Klavier; Christian Immler, Bariton; Daniel Wnukowski, Klavier Johannes Brahms O Heiland, reiß die Himmel auf, aus "2 Motetten", op 74; Kammerchor Stuttgart, Leitung: Frieder Bernius Johann Sebastian Bach Fürchte dich nicht, ich bin bei dir, BWV 228, Motette; Gesualdo Consort Amsterdam; Musica Amphion, Leitung: Pieter-Jan Belder


20.00 Uhr

 

 

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20.04 Uhr

 

 

WDR 3 Konzert

WDR 3 Klassikpreis der Stadt Münster Aufnahme aus dem Mozart-Foyer der Westfälischen Schule für Musik, Münster


22.00 Uhr

 

 

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22.04 Uhr

 

 

WDR 3 Open Sounds: Studio Elektronische Musik

Szene [56]: Frankfurt/Main Von Michael Rebhahn Hannes Seidl Alles muss raus IV - mashup Robin Hoffmann Schlundharfe Hermann Kretzschmar haydnspaß Bernd Leukert Auf dem Granatbaum Hannes Seidl Zimmerrauschen; Theo Nabicht, Kontrabassklarinette CLUBbleu charsiewbao Marc Behrens Irregular Characters CLUBbleu restricted area Marc Behrens Recurrent bis 24:00 Uhr


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Das ARD Nachtkonzert

Vom Bayerischen Rundfunk Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 Es-dur, op. 55, "Eroica"; Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Leitung: Paavo Järvi Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Haydn B-dur, op. 56b; Christina und Michelle Naughton, Klavier Joseph Haydn Streichquartett g-moll, op. 20,3; Chiaroscuro Quartet Julius Johannes Weiland Laudate Dominum omnes gentes; Weser-Renaissance, Leitung: Manfred Cordes Jacob Obrecht Tandernaken; Weser-Renaissance, Leitung: Manfred Cordes Julius Ernst Rautenstein Ich schlafe, aber mein Herz wachet; Weser-Renaissance, Leitung: Manfred Cordes Dietrich Becker Canzon, aus "Musicalische Frühlings-Früchte"; Weser-Renaissance, Leitung: Manfred Cordes Heinrich Albert Auf und springet; Weser-Renaissance, Leitung: Manfred Cordes Franz Schubert Klaviertrio B-dur, D 898; Atos Trio Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie A-dur, KV 201; Australian Chamber Orchestra, Leitung: Richard Tognetti Johann Sebastian Bach Partita a-moll, BWV 827; Richard Goode, Klavier Bedrich Smetana Aus Böhmens Hain und Flur, aus "Mein Vaterland"; Wiener Philharmoniker, Leitung: Nikolaus Harnoncourt Ildebrando Pizzeti Tre canti; Trio di Parma Pablo de Sarasate Freischütz-Fantasie, op. 14; Tianwa Yang, Violine; Orquesta Sinfónica de Navarra, Leitung: Ernest Martinez Izquierdo Arthur Honegger Pastorale d'été; Tonhalle-Orchester Zürich, Leitung: David Zinman Ferdinand Hiller Klavierkonzert Nr. 2 fis-moll, op. 69; Tasmanian Symphony Orchestra, Solist und Leitung: Howard Shelley Carlos Chávez Sinfonia india; New World Symphony, Leitung: Michael Tilson Thomas Louis Théodore Gouvy Scherzo, aus der Sinfonie Nr. 3 C-dur, op. 20; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Leitung: Jacques Mercier Frantisek Vaclav Mica Quartett C-dur; Ensemble Rhapsody Ambroise Thomas Françoise de Rimini; English Chamber Orchestra, Leitung: Richard Bonynge Evaristo Felice dall'Abaco Konzert C-dur, op. 2,7; Concerto Köln Jean Sibelius Valse lyrique, op. 96a; Göteborgs Symfoniker, Leitung: Neeme Järvi Wolfgang Amadeus Mozart Sonate C-dur, KV 336; Markus Schirmer, Klavier; A Far Cry Antonio Vivaldi Konzert C-dur; La Folia Barockorchester, Leitung: Robin Peter Müller