RBB kulturRadio

FEATURE

Breitscheidplatz""Papa war am Breitscheidplatz"" Der Berliner Terroranschlag und die Folgen Von Hans Rubinich Regie: Marion Czogalla Produktion: rbb 2017 - Ursendung -
Samstag 09:04 Uhr

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Ö1

Hörbilder

identitärenDie Invasion der Identitären. Feature von Manuel Gogos. Koprod. WDR/ORF 2016 Die Identitären verstehen sich als europäische Jugendbewegung - und sie sehen sich in ihrer "Identität" von der Islamisierung bedroht. Nun interessiert sich auch der Verfassungsschutz für den "popkulturellen Arm der extremen Rechten". Ihr Konzept des Rebrandings rechter Politik scheint erfolgreich. Haben die Identitären den Zeitgeist auf ihrer Seite? Oder finden sich hinter ihren hippen Masken die gleichen Ewiggestrigen? Sie tragen T-Shirts mit Aufschriften wie "Lampedusa Coastguard" und kämpfen gegen die multikulturelle Gesellschaft, gegen Flüchtlings-Zombies und das, was sie den "großen Austausch" nennen. Entstanden in Frankreich breiten sie sich auch zunehmend in Österreich und Deutschland aus. In ihren "Nadelstichaktionen" sprengen sie Theateraufführungen, besetzen Moscheen oder das Brandenburger Tor. Ist ihre "Rückeroberung" Europas wirklich eine Art "Occupy von Rechts"? Welche Vision schwebt den modernen Kreuzrittern vor? Führt ihre Politik der Re-Migration nicht zwangsläufig zu Deportationen? Die selbst berufenen "Retter des Abendlandes" wollen an die Macht. Aber wäre das nicht sein Untergang?
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

amoklaufAusweitung der Gefahrenzone Amoklauf als Chiffre unserer Gegenwart Von Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer Aufnahme des BR 2017 Wiederholung: So 15.04 Uhr Amok heißt Exzess. Heißt Überbietung. Jeder einzelne Amoklauf steht immer in einer Reihe von Taten, übernimmt Formen und Bildsprache der Vorgänger und versucht zugleich als Teil der Geschichte dieses Gewaltgenres noch eins draufzusetzen. Unser Verstand versagt, wenn wir nach eindeutigen Motiven suchen oder das Geschehen nachvollziehbar erklären wollen. Im Kontrast zu der absoluten psychischen Enthemmung der Täter steht die fast schon militärische Stringenz und Logik, die den Taten eigen ist. Ob Einzeltäter oder Terrorzelle: Generalstabsmäßig wird die Hölle fiktiv ausgemalt, bevor sie real inszeniert wird. Amok ist der Ausdruck einer Wut, die sich inzwischen globalisiert hat. Amok bietet jungen Männern Handlungsmodelle, die ihnen erlauben, ihr Unverstandenes auszuagieren. Amok sagt: Das perverseste Handeln kann uns zu Helden machen. Das Internet sorgt für den angemessenen Echoraum. Amok sagt auch: Es kann überall passieren. Das ist Terror - Ausweitung der Gefahrenzone. "Ich glaube, dass diese Art von Mord, von Massenmord und besonders die Erklärungen, die diese Taten begleiten, als der politischste Akt unserer Zeit verstanden werden müssen", sagt der italienische Philosoph Franco Berardi. Das Feature von Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer fragt, was Amok über unsere Gesellschaft weiß und aus unserer Gesellschaft macht, was die Medien und der Neoliberalismus damit zu tun haben und ob es überhaupt noch sinnvoll ist, zwischen Amok und Terror zu unterscheiden. Beim Beantworten helfen Franco Berardi, Ines Geipel, Åsne Seierstad, Klaus Theweleit und Joseph Vogl.
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

Marc ZuckerbergDigital first? Unsere Gesellschaft scheint in unterschiedlichen Zeitzonen zu leben: Während die einen schon Chip-Implantate testen, die unsere Kommunikation rigoros verändern sollen, erlernen andere in ihrer Ausbildung noch Powerpoint-Folien zu erstellen. Ein Wandel ist im wahrsten Sinne des Wortes vorprogrammiert. Historiker und Futuristen sprechen gar von einer fundamentalen Transformation unserer Lebensform. Und wir werden diesen Wandel nicht nur erleben, sondern als Unternehmer, Arbeitnehmer, und als sogenannte Solopreneure und Intrapreneure mit hervorbringen. Dieses Feature beschäftigt sich nicht mit den Schwergewichten der Branche wie Facebook-Gründer Marc Zuckerberg oder Tesla-CEO Elon Musk, die fast schon exemplarisch für Innovation, Wandel und Neuanfang stehen. Die Autorin spricht stattdessen mit denjenigen, die in ihrer täglichen Arbeit mit diesem Wandel umgehen. Mit Softwareentwicklern und -beratern, Coaches für neue Arbeitsmethoden und Anwendern wie dem Landwirt mit dem autonom fahrenden Traktor. Jene Pioniere, die Technik, Tools und Methoden für Menschen greifbar und anwendbar machen. Pioniere, die kreativ und disruptiv denken, also neue Wege gehen und alte Technologien und Arbeitsweisen möglicherweise vollständig verdrängen. Sie versprechen eine unkompliziertere Arbeitswelt, sie stoßen auf Ängste und Überforderung und setzen sich damit auseinander, dass der Wandel von Arbeit auch die Gesellschaft fundamental verändern könnte. Immer mehr Menschen tragen als Teil von Online-Communities zur Wertschöpfung von Unternehmen bei, die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwinden allmählich: Schon bald könnte etwa das Beschwerdemanagement von Versicherungen über Chatbots laufen, die dank intelligenter Algorithmen mindestens genauso höflich und geduldig sind wie ihr menschliches Pendant. Kathrin Reikowski, Jahrgang 1984, ist Ethnologin und arbeitet als Texterin, Journalistin und systemische Beraterin. Sie gründete einen Verein für Jugendbegegnungen zwischen Namibia und Deutschland und war fünf Jahre hauptberuflich Community Managerin. Journalistisch und als Coach beschäftigt sie sich derzeit mit dem Wandel von Arbeit, Migration und Ehrenamt.
Samstag 13:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

geigenbögen"Der Zauber kommt von der rechten Hand" Geigenbögen und ihr Klanggeheimnis Von Susanna Felix Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr Welches Instrument ein Geiger spielt, steht in fast jeder Biografie. Was aber ist mit dem Bogen? Über ihn wird kaum gesprochen. Dabei ist der Geigenbogen ganz entscheidend für den Klang - viel wichtiger als allgemein angenommen. Was aber macht einen guten Bogen aus? Gibt es überhaupt den idealen Bogen für jeden Musiker? Und wie steht es um das Handwerk des Bogenbaus und seine Zukunft? Fernambuk heißt das wundersame Holz, das als einziges genau die Eigenschaften besitzt, die ein moderner Geigenbogen braucht. Es wächst nur in Brasilien, ist aber vom Aussterben bedroht und steht seit Jahren unter Artenschutz. Das gefährdet nicht nur die Zukunft des Bogenbaus, sondern auch die Musiker selbst ... Bogenbauer, Musiker und Wissenschaftler kommen in dem Feature zu Wort.
Samstag 14:05 Uhr

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HR2

Trialog der Kulturen »Was glaubst du denn?«

jesusDas hr2-Kinderfunkkolleg Religion Wer ist Jesus? Von Monika Konigorski www.kinderfunkkolleg-trialog.de Hass für keinen - Liebe für alle. Mit dieser Botschaft ist Jesus von Nazareth in die Weltgeschichte eingegangen. Vor 2000 Jahren hat er in Palästina gelebt. Er spielt sowohl im Christentum wie in Islam und Judentum eine Rolle - wenn auch unterschiedlich: als Jesus Christus dem Sohn Gottes, als guter Jude oder als Isa Ibn Maryam, dem Propheten. Was glaubst du: Wer war Jesus?
Samstag 14:45 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

barack obamaBlack America Von Tom Schimmeck Regie: Giuseppe Maio Mit: Hans Löw, Achim Buch, Thilo Werner, Idil Üner, Sandra Borgmann Ton: Christian Alpen Produktion: NDR 2017 Länge: 51"47 "Es gibt keine Gleichheit". Bei seiner Wahl begrüßte das schwarze Amerika Barack Obama wie einen lang ersehnten Heilsbringer. Die Tode der Teenager Trayvon Martin und Michael Brown, von einem Wachmann und einem Polizisten erschossen, die Rassenunruhen von Ferguson und die tödlichen Schüsse auf einen Schwarzen in Charlotte fielen in die Amtszeit des ersten afroamerikanischen Präsidenten. Auf einer ehemaligen Sklavenplantage in Georgetown und in der Chicagoer South Side geht der Autor der Frage nach: Hat sich in der Obama-Zeit etwas verändert oder nicht? "Amerika hat die Rassenfragen so lange verdrängt, bis die Wunde eiterte und faulte." Tom Schimmeck, geboren 1959 in Hamburg, Autor, Reporter und Mitbegründer der taz. Redakteur bei taz und Spiegel. 1989 Umzug nach Südafrika, Berichte für GEO, Merian u.v.a. Rückkehr nach Hamburg 1993. Sein Buch "Am besten nichts Neues: Medien, Macht und Meinungsmache" erschien 2010. Zahlreiche Radiofeatures: Ernst-Schneider-Preis für "Tonfänger" (MDR 2007), Deutscher Sozialpreis und Bremer Rüdi für "Koma-Kicks" (NDR 2008) und RIAS-Radiopreis für "Vier Schüsse in Missoula" (NDR/DKultur 2015). Weitere Stücke: "Kinder kandiert" (NDR/DKultur 2014), "Femme fatale fürs Kapital" (DLF 2016), "Panzer, Pferde, Partrioten" (DLF 2016), "Terrorwarnung" (NDR 2017) und "Glashütte - Das tickende Tal" (MDR 2017). Black America
Samstag 18:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

Ulrich HaffnerZum 250. Todestag von Johann Ulrich Haffner "Die Wercke großer Meister in Kupfer" Johann Ulrich Haffner als Verleger von Bach, Scarlatti und Mozart Von Wolfgang Schicker Carl Philipp Emanuel Bach und Leopold Mozart, Johann Ludwig Krebs und Johann Mattheson ließen Werke bei ihm drucken: bei Johann Ulrich Haffner (1711-1767), Lautenist und Musikverleger in Nürnberg. Als einer der wenigen seiner Zeit verzichtete er auf die lukrativen Raubdrucke und brachte nur Stücke heraus, die ihm von den Komponisten selbst zur Verfügung gestellt wurden. Zu seinem europäischen Vertriebsnetz gehörte etwa Leopold Mozart als Agent in Salzburg, aber auch in Amsterdam, London, Prag, Stockholm oder Wien waren seine Drucke erhältlich. Das Musik-Feature beleuchtet die Rolle Haffners "hinter den Kulissen" des Musiklebens - eines Verlegers, der mit seinen beliebten Ausgaben von Claviermusik einen bedeutenden Beitrag zur Verbreitung des galanten Stils in Deutschland geleistet hat.
Samstag 21:05 Uhr

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