Ö1

Das Ö1 Konzert

markus schirmerMarkus Schirmer, Klavier; Barnabás Kelemen, Violine I; Yevgeny Chepovetsky, Violine II; Thomas Selditz, Viola; Torleif Thedéen, Violoncello; Birgit Minichmayr, Rezitation. Ernst von Dohnányi: a) Klavierquintett Nr. 1 c-Moll op. 1; b) Klavierquartett Nr. 2 es-Moll op. 26 * Sándor Márai: Ausgewählte Texte (aufgenommen am 8. September im Schloss Eggenberg im Rahmen von "ar|:s:|onore 2017" in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger Dieser ungarische Pianist und Komponist, dem das Leben später übel mitgespielt hatte, stand im Mittelpunkt des dritten Abends des "ar|:s:|onore"-Musikfestivales in Graz. Ernst von Dohnanyi war als Pianist ein Star, als Komponist erfolgreich, als Lehrer angesehen. Sein Vater, ein ausgesprochen begabter Hobbycellist, hat ihn vor einem Wunderkinderdasein bewahrt. Mit achtzehn Jahren hat er Komposition und Klavier an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest studiert. Kurz nach Dohnanyis Ausbildung begann seine Karriere als Konzertpianist. Er übersiedelte nach Wien. Während des Ersten Weltkrieges ging er aus patriotischen Gründen nach Ungarn, wurde Professor an der Franz-Liszt-Akademie und hatte weitere hohe musikalisch-künstlerische Positionen inne. Im Zweiten Weltkrieg sah er sich gezwungen alle seine Ämter niederzulegen und verließ Budapest. Seine beiden Söhne starben in Konzentrationslagern. Wegen einer infamen Lüge wurde er zum Kriegsverbrecher erklärt und konnte nicht mehr auftreten. Obwohl die Lüge aufgedeckt wurde, war es für ihn schwierig sich wieder eine Existenz aufzubauen. Dennoch wurde er zu einem gefeierten Pianisten. Während seiner Gesamtaufnahme der Beethoven-Klaviersonaten 1960 in New York verstarb Dohnanyi an einer Lungenentzündung.
Dienstag 14:05 Uhr

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Ö1

Das Ö1 Konzert

cornelius meisterORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Cornelius Meister; Leonidas Kavakos, Violine. Luigi Cherubini: Ouvertüre zu "Anakreon" * Lera Auerbach: Nyx: Fractured Dreams, Konzert Nr. 4 für Violine und Orchester (2017; Österreichische Erstaufführung) * Alexander Zemlinsky: Die Seejungfrau, Symphonische Dichtung (aufgenommen am 14. Oktober im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Eva Teimel Es muss wahrlich nicht leicht gewesen sein, zur Jahrhundertwende ein Werk in die Welt zu setzen, ohne sich damit selbst einen Stempel aufzudrücken. Zu groß waren die Gräben zwischen den Traditionalisten und den "Neu-Tönern", deren unterschiedliche Auffassungen durchaus zu Streitigkeiten führen konnten. Hielt man es nun mit den Anhängern formaler Tradition oder mit jenen der programmatischen Erzählkunst? Alexander Zemlinsky entschied sich, keinen der Wege einzuschlagen und doch beide zu berücksichtigen. Als Untertitel seines 1903 entstandenen Werks "Die Seejungfrau" wählte er eine Bezeichnung, die die Sache im Dunkeln ließ: Eine "Phantasie für Orchester" war weder Symphonie noch Symphonische Dichtung. Und hatte trotz allem ein literarisches Werk zur Grundlage, nämlich ein Märchen Hans Christian Andersens. Die Geschichte rund um die junge Seejungfrau, die einen Prinzen vor dem Ertrinken rettet und aus Liebe zu ihm menschliche Gestalt annimmt, würde sich förmlich anbieten für eine programmatisch-lautmalerische Gestaltung. Wenn sich die Seejungfrau am Ende wegen der enttäuschten Liebe in Schaum verwandelt und vom Wind in die Lüfte getragen wird, wird die Sache jedoch bereits komplexer. Eine "Sauarbeit" sei es, den Sturm am Meer zu komponieren,"wenn man nicht billig und gemein sein will", schrieb Zemlinsky an seinen Kollegen Arnold Schönberg in Hinblick auf die Gefahr, in seiner Musik allzu banal zu werden und lediglich eine musikalische Schilderung der Handlung auszuführen. In der Tat gelingt dem Komponisten diese Abwehr der Banalität, indem er zum Schluss mehr sphärisch als erzählerisch das verklärte Glück der glücklosen Seejungfrau zum Ausdruck bringt. Alles andere als banal sind auch jene Assoziationen, die die russisch-amerikanische Komponistin Lera Auerbach zum Entwurf ihres 4. Violinkonzerts "NYx: Fractured Dreams" führten. Im Zentrum steht der Gedanke des Träumens ? eine Annäherung an die Zeit, wenn im Traum Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verfließen. In kompositorischer Hinsicht schuf Lera Auerbach dies durch die Aneinanderreihung mehrerer Sequenzen, die in Summe eine von Träumen durchsetzte Nacht entstehen ließen ? mit all den Visionen und Abgründen, die diesem Zustand nahestehen. Der Titel bezieht sich auf die griechische Göttin der Nacht Nyx, deren erste zwei Buchstaben gleichzeitig die Stadt New York bezeichnen ? die "Stadt der Träumer", wie die Komponistin ihre Wahlheimat bezeichnet. Zur griechischen Göttin der Nacht führt zum Auftakt der griechische Gott der Liebe in Luigi Cherubinis Oper "Anacreon". Wenn Amor seine Finger im Spiel hat, kann sich auch der von der Zeit gezeichnete Lyriker Anacreon der Liebe seiner jungen Muse Corine sicher sein. (Eva Teimel)
Dienstag 19:30 Uhr

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SWR2

SWR2 Musik aus unseren Archiven

amandine beyerAmandine Beyer(Violine) Kristian Bezuidenhout (Fortepiano) Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für Klavier und Violine B-Dur KV 454 2. Satz Andante sostenuto aus Sonate für Klavier und Violine C-Dur KV 296 (Konzert vom 20. März 2016 in der Wallfahrtskirche Mariae Krönung, Oberried) Gli Incogniti Antonio Vivaldi: Violinkonzert d-Moll RV 235 Johann Sebastian Bach: Violinkonzert a-Moll BWV 1041 (Konzert vom 18. Dezember 2011 im Inselhotel Konstanz)
Dienstag 20:03 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Heinrich Schütz Musikfest Schlosskirche Weißenfels Aufzeichnung vom 13.10.2017 Johann Rosenmüller Magnificat Christus ist mein Leben Heinrich Schütz Singet dem Herrn ein neues Lied Johann Rosenmüller Suite für 5 Instrumente und Basso continuo Johann Philipp Krieger Ein feste Burg ist unser Gott Johann Rosenmüller Also hat Gott die Welt geliebet Fürchte dich nicht Sonata duodecima in d Johann Philipp Krieger Wo wiltu hin, weils Abend ist Johann Rosenmüller Laudate Dominum omnes gentes Ensemble 1684 Kammerchor Weißenfels Orgel und Leitung: Gregor Meyer Am authentischen Ort erklingen Werke des Weißenfelser Kirchenmusikers Johann Philipp Krieger und des vor 400 Jahren geborenen Johann Rosenmüller. Über viele Jahre bis zu seinem Tod 1725 leitete Johann Philipp Krieger die Kirchenmusik an der Schlosskirche in der Stadt Weißenfels, in der Heinrich Schütz seine Kindheit und seine letzten Jahre verbracht hatte. Detailliert hat Krieger alle Werke aufgelistet, die er dort aufgeführt hat, die eigenen und die seiner Zeitgenossen und Vorgänger und die des berühmten Sohnes der Stadt. Dabei waren auch viele Werke von Johann Rosenmüller, dessen 400. Geburtstag das Heinrich Schütz Fest feiern möchte. Mitteldeutsche Komponisten-Trilogie: Schütz, Rosenmüller, Krieger
Dienstag 20:03 Uhr

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WDR3

WDR 3 Konzert

christiane kargBeethovenfest Bonn Im Land, wo die Zitronen blüh"n Hugo Wolf Italienisches Liederbuch, Liederzyklus für Singstimme und Klavier Texte ins Deutsche übertragen von Paul Heyse Christiane Karg, Sopran; Michael Nagy, Bariton; Gerold Huber, Klavier Aufnahme aus dem Forum der Bundeskunsthalle
Dienstag 20:04 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

pj harveyDas tägliche Radiokonzert - Heute mit PJ Harvey Polly Jean Harvey ist niucht nur Trägerin des Ordens "Order of The British Empire", vor allem ist sie eine herausragende Künstlerin. Seit 1992 veröffentlicht sie Soloalben, 2016 erschien zuletzt ihre neunte Solo-Platte "The Hope Six Demolition Project". Auch live ist sie ein Erlebnis: Wir haben für Sie das Konzert von PJ Harvey beim A Summer"s Tale Festival 2017.
Dienstag 20:05 Uhr

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MDR KULTUR

MDR KULTUR im Konzert

Die nächste Generation 25 Jahre Landesjugendorchester Sachsen "Des Menschen Wille" Benjamin Fleischmann: "Rothschilds Geige" Oper in einem Akt nach der gleichnamigen Erzählung von Anton Tschechow Instrumentierung von Dmitri Schostakowitsch Karl Jenkins: "The armed Man" - A Mass For Peace für Soli, Chor und Orchester Marie Hänsel - Sopran Britta Schwarz - Alt Ulrich Cordes - Tenor Andreas Scheibner - Bass Leipziger Oratorienchor Chorus 116 Dresden Landesjugendorchester Sachen Leitung: Milko Kersten (Aufnahme vom 14.10.2017, Leipzig, Gewandhaus)
Dienstag 20:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Jazz Session

Jazz Meets IndiaAus dem Archiv Jazz Meets India bei den Donaueschinger Musiktagen 1967 Am Mikrofon: Julia Neupert 1967 initiierte der damalige SWF-Jazzredakteur Joachim Ernst Berendt mit "Jazz Meets India" zum ersten Mal bei den Donaueschinger Musiktagen eine Begegnung von Free Jazz und traditionell asiatischer Musik. Mit dem Schweizer Mani Neumeier hatte er für dieses Projekt einen idealen künstlerischen Leiter gefunden: Als Schlagzeuger des Irène Schweizer Trios gehörte Neumeier zu den Pionieren des europäischen Free Jazz; gleichzeitig interessierte er sich für die klassische indische Musik und war Schüler bei dem in London lebenden Tabla-Spieler Keshav Sathe. Wie sich Mani Neumeiner an den Auftritt des "Jazz Meets India"-Oktetts in Donaueschingen erinnert, erzählt der heute im Odenwald lebende Schlagzeuger in dieser Sendung, außerdem werden die Originalaufnahmen des damaligen Konzertes in Donaueschingen zu hören sein. Mit dabei: Keshav Sathe, Diwan Motihar, Kussum Thakur, Manfred Schoof, Barney Wilen, Uli Trepte, Irène Schweizer und - der damals 26-jährige Mani Neumeier. Mani Neumeier: Sun love (nach Raga "Barvi") Jazz meets India Ensemble Manfred Schoof, Trompete Barney Wilen, Sopransaxofon Mani Neumaier, Schlagzeug Uli Trepte, Bass Irène Schweizer, Piano Kussum Tapur Trimati, Tambura Diwan Motihar, Sitar Keshav Sathe, Tabla Mani Neumeier: Maniacs Irene Schweizer Trio featuring Barney Wilen Barney Wilen, Tenorsaxofon Uli Trepte, Bass Mani Neumeier, Schlagzeug Iréne Schweizer, Piano Mani Neumeier: Sun love (nach Raga "Barvi") Jazz meets India Ensemble Manfred Schoof, Trompete Barney Wilen, Sopransaxofon Mani Neumaier, Schlagzeug Uli Trepte, Bass Irène Schweizer, Piano Kussum Tapur Trimati, Tambura Diwan Motihar, Sitar Keshav Sathe, Tabla Manfred Schoof: Brigach und Ganges (nach Raga "Bimplasi") Jazz meets India Ensemble Manfred Schoof, Trompete Barney Wilen, Sopransaxofon Mani Neumaier, Schlagzeug Uli Trepte, Bass Iréne Schweizer, Piano Kussum Tapur Trimati, Tambura Diwan Motihar, Sitar Keshav Sathe, Tabla Diwan Motihar: Yad/LP:Jazz Meets India Jazz Meets India Ensemble Manfred Schoof, Trompete Barney Wilen, Sopransaxofon Mani Neumaier, Schlagzeug Uli Trepte, Bass Iréne Schweizer, Piano Kussum Tapur Trimati, Tambura Diwan Motihar, Sitar Keshav Sathe, Tabla
Dienstag 21:03 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

conor oberstDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Conor Oberst Dawes Conor Oberst gilt als Ausnahmekünstler des Indie-Rock und Folk. Als Conor Oberst sein damals neues Soloalbum "Upside Down Mountain" auf Tour vorstellte, nahm er die kalifornische Band Dawes als Vorband mit. Doch nicht nur das: Nach dem Auftritt durften die Dawes den Star auch noch auf der Bühne als Backing-Band unterstützen. Das Publikum beim Haldern Pop Festival 2014 dürfte sich gefreut haben - wir haben für Sie den Mitschnitt des Konzertes.
Dienstag 21:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Jazz Live

anna-lena schnabelAnna-Lena Schnabel & Florian Weber Anna-Lena Schnabel, Altsaxophon, Flöte Florian Weber, Piano, el. Keyboards Aufnahme vom 2.6.2017 beim Elbjazz Festival Hamburg Anna-Lena Schnabel Quartett Anna-Lena Schnabel, Altsaxophon Florian Weber, präpariertes Klavier, Toy Piano Giorgi Kiknadze, Kontrabass Björn Lücker, Schlagzeug Aufnahme vom 2.7.2016 beim Festival "Jazz Open" Hamburg Am Mikrofon: Thomas Loewner Die Saxophonistin Anna-Lena Schnabel gehört zu den aufregendsten Jazz-Entdeckungen der letzten Zeit. Ihr Spiel orientiert sich sowohl an Charlie Parker wie auch an Eric Dolphy und Ornette Coleman. Doch nicht nur als Instrumentalistin beweist sie Weitblick und besitzt einen bereits erstaunlich reifen und eigenständigen Ton. Auch Anna-Lena Schnabels Kompositionen zeigen, dass ihr Horizont weit über den Jazz hinaus reicht. So besuchte sie etwa die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt und hat sich intensiv mit dem Werk des amerikanischen Avantgardisten Harry Partch beschäftigt. Dementsprechend vielseitig klingt Schnabels Musik: Mal swingt sie, dann holpert es kunstvoll - und von lyrischen Passagen bis hin zu Momenten höchster Dynamik lässt sie nichts aus. Zu einem wichtigen musikalischen Partner der Saxophonistin hat sich Florian Weber entwickelt. Beim diesjährigen Elbjazz Festival in Hamburg traten die beiden als Duo auf. Außerdem ist Weber Teil des Anna-Lena Schnabel Quartetts. Im Sommer 2016 gastierte die Band bei den Jazz Open im Hamburger Park Planten un Blomen. Jazz Live bringt Ausschnitte beider Konzerte. Anna-Lena Schnabel
Dienstag 21:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Im Konzertsaal

absolut trioSpannungsfelder im Klaviertrio Von Opus 1 bis Opus 2016: Das Absolut Trio erweitert die Klangerfahrungen beim klassischen Klaviertrio. Das Opus 1 stammt von Beethoven, das Opus 2016 von Philippe Racine. Letzteres ist natürlich nicht die richtige Nummer in der Werkfolge des Schweizer Komponisten, sondern ein Hinweis auf das Entstehungsjahr. Philippe Racine nimmt in seinem Stück Bezug auf das Trio von Maurice Ravel, welches ebenfalls in diesem Konzert erklungen ist. Sie hören eine Aufnahme von der diesjährigen Ausgabe der Schlosskonzerte Thun. Ludwig van Beethoven: Klaviertrio op. 1 Nr. 1 Philippe Racine: Klaviertrio «Opus 2016» Maurice Ravel: Klaviertrio a-Moll Absolut Trio: Bettina Boller, Violine Judith Gerster, Violoncello Stefka Perifanova, Klavier Konzert vom 22. Juni 2017, Schloss Thun (Schlosskonzerte Thun)
Dienstag 22:06 Uhr

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N-Joy Radio

N-JOY Live on Tape

Die besten Konzerte in eurem Radio
Dienstag 23:00 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert Jazz

jazzbalticaDas tägliche Radiokonzert Hier haben die Live-Aufnahmen des NDR und der ARD ihren festen Platz: die Konzertreihe im Rolf-Liebermann-Studio des NDR in Hamburg, Jazzfestivals wie die JazzBaltica, die Eldenaer Jazz Evenings und Elbjazz.
Dienstag 23:05 Uhr

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