Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

Kristel PollotecMa ville après - Paris danach Hörspiel von Marie Chartron, Kristel Le Pollotec, Anouschka Trocker Übersetzung: Frank Weigand Regie: Anouschka Trocker Mit: Anne Ratte-Polle, Anne Müller Komposition: Ignaz Schick Ton: Bernd Bechtold Autorenproduktion für RBB / SR 2017 Länge: 51"24 13. November 2015 - der Terroranschlag in Paris. Wie lebt man weiter? "Ich bin der 13. November. Ich bin einfach nicht mehr Julia..." " Am 13. November 2015 starben bei Terroranschlägen des IS in Paris 130 Menschen, 352 wurden verletzt, davon 97 schwer. Die Attacken richteten sich gegen die westliche Lebensweise und Kultur. Novembre 13 hat sich in das Gedächtnis der Franzosen gegraben. Wie lebt man mit der Erfahrung und wie geht man mit der Gefahr um? Drei Autorinnen unternehmen eine akustische Erkundung in Paris. Marie Chartron, geboren in Paris, Künstlerin, Tontechnikerin, realisiert Soundinstallationen und Hörstücke. Sie lebte von 2000 bis 2010 in Berlin, heute in Paris. Kristel Le Pollotec, geboren in Paris, Journalistin, Feature- und Hörspielautorin. Von 2000 bis 2004 lebte sie in Berlin. 2007 erhielt sie den Prix de la Scam. Anouschka Trocker, geboren 1970 in Südtirol/Italien, arbeitet mit Sound und Sprache in Film, Theater und Radio. Sie realisierte zahlreiche Stücke für Deutschlandradio Kultur, den Saarländischen Rundfunk und den Rundfunk Berlin-Brandenburg. Ma ville après - Paris danach
Montag 00:05 Uhr

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MDR KULTUR

Über meine Leiche

Von Stefan Hornbach (Ursendung) Fritz ist schmächtig, schüchtern - und krebskrank. Jana ist tough, selbstbewusst - und lebensmüde. Jana will Fritz zeigen, wie man stirbt, Fritz soll Jana beibringen, wie man lebt. Ein berührendes, heiter-trauriges Hörspiel über ein zu frühes Sterben, das zugleich ein Ankommen im Leben bedeutet: die späte Coming-of-Age-Geschichte eines jugendlichen Außenseiters Mitte 20. Poetisch, aber ohne Rührseligkeit beschreibt Stefan Hornbach, wie Fritz allmählich ins Delirium hineingleitet, wie er mit der coolen Jana ringt und gleichzeitig von ihr geleitet wird - oder führt er diesen Überlebenskampf nur in seiner fiebrigen Fantasie? Stefan Hornbach, Autor und Schauspieler, geboren 1986 in Speyer, studierte Theaterwissenschaft, Psychologie und Neuere deutsche Literatur in München, bevor er ein Schauspielstudium an der Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg abschloss. Nach eigenen Angaben "schreibt er seit er schreiben kann Gedanken auf, in Form von Gedichten, Liedern, Kolumnen, Monologen, Dialogen, ganzen Theaterstücken, Kurzgeschichten; manchmal schreibt er auch Einkaufszettel, selten Leserbriefe, in Notfällen To-Do- Listen." An der Akademie In Ludwigsburg kamen bereits einige seiner Texte auf die Bühne. 2013 war er als Autor Finalist beim open mike Berlin sowie 2015 beim Autorenwettbewerb der Theater St. Gallen und Konstanz. Seit 2013 ist er Teil des Theater- und Filmkollektivs KOLLEKTIV EINS. Sprecher: Nico Holonics - Friedrich Vanessa Loibl - Jana Imogen Kogge - Mama Axel Wandtke - Arzt Deborah Kaufmann - Psychoonkeltante Regie: Steffen Moratz Produktion: MDR 2017 (55 Min.)
Sonntag 18:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

charlotte brontëJane Eyre (1/3) Von Charlotte Brontë Übersetzung aus dem Englischen: Gottfried Röckelein Bearbeitung und Regie: Christiane Ohaus Mit: Sascha Icks, Angelika Thomas, Marike Petrich, Daniel Gleim, Angelika Thomas, Dietrich Mattausch, Gabriele Möller-Lukasz, Dorothea Gädeke, Franziska Schubert, Witta Pohl, Léa Sanft Komposition: Ramesh Shotham und Annie Whitehead Ton: Klaus Schumann, Margitta Düver Produktion: SR / Deutschlandradio Kultur / NDR / RB 2005 Länge: 81"24 (Wdh. v. 07.06.2006) (Teil 2 am 25.12.2017) Das Mädchen Jane wird in ein religiöses Stift verbannt. Sie kann entkommen und lebt bei Mr. Rochester, einem Mann voller Geheimnisse. England in der Mitte des 19. Jahrhunderts: Jane Eyre wächst als mittellose Waise bei ihrem Onkel Mr. Reed auf, einem Landedelmann. Nach dem Tod des Onkels schickt die hartherzige Tante Mrs. Reed das junge Mädchen allein nach Lowood in ein tristes Stift. Jane fordert mehr von ihrem Leben: Sie übersteht Hunger, religiöse Heuchelei und Typhus und findet schließlich als Gouvernante Anstellung im Schloss von Mr. Rochester - einem Mann mit vielen Rätseln. Charlotte Brontë wurde 1816 geboren und wuchs mit ihren Schwestern Emily und Anne sowie dem Bruder Branwell in der einsamen Moorlandschaft von Yorkshire auf. Schon im Kindesalter begann sie mit ihren Geschwistern zu schreiben. Später arbeitete sie als Lehrerin, dann als Gouvernante. Währenddessen verfasste sie, wie auch ihre Geschwister, weiterhin literarische Texte. 1847 erschien ihr erster Roman "Jane Eyre", den sie zwar nur unter dem männlichen Pseudonym "Currer Bell" veröffentlichen konnte, der aber sofort ein Welterfolg wurde. 1855 starb die Autorin an Schwindsucht, sie hinterließ Fragmente eines Textes mit dem Titel "Emma". "Jane Eyre" wurde mehrfach verfilmt, so etwa 1944 als "Die Waise von Lowood" (R: Robert Stevenson), 1996 und 2011 unter dem Originaltitel (R: Franco Zeffirelli bzw. Cary Fukunaga). 2016 erschien der Roman in der Neuübersetzung von Melanie Walz, im selben Jahr wurde das Hörspiel "Jane Eyre" im Hörverlag neu aufgelegt. Jane Eyre (1/3)
Sonntag 18:30 Uhr

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Ö1

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Gayle TuftsGayle Tufts "Very Christmas". Die neue Weihnachtsrevue mit Gayle Tufts und Gästen. Gestaltung: Bernhard Fellinger Mit "Very Christmas" macht die Sängerin und Komödiantin Gayle Tufts allen Weihnachtsfans ein ganz persönliches Geschenk. Die Revue der deutsch-amerikanischen Entertainerin ist eine charmante und witzige Einstimmung auf das Fest der Feste. Tufts führt durch ihre Weihnachtswunderwelt und verbindet Anekdoten über saisonbedingte Höhen und Tiefen mit einer zauberhaften Revue aus amerikanischen Weihnachtsliedern der 1940er, 50er und 60er Jahre: von "Let it snow" über "Winter Wonderland" bis zu "Have yourself a merry little Christmas" und "White Christmas". Mit diesem Abend präsentiert Berlins brillante Entertainerin ein Anti-Weihnachtsstress-Programm: musikalisch leicht wie eine Schneeflocke und garantiert "Jingle Bells"-frei. Wahlweise prickelnd gefühlvoll oder augenzwinkernd, aber immer ein himmlischer Genuss.
Sonntag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Freistil

KaugummiautomatKlick, Klick, Klack Leben mit Automaten Von Andi Hörmann Regie: Uta Reitz Produktion: Dlf 2017 Ein Plastikring, ein Comicheld als Schlüsselanhänger, eine zuckersüße Kugel zum Kauen - der Kaugummiautomat beflügelt Kindheitserinnerungen. Es gibt kaum etwas, das sich heute nicht über einen Automaten an den Kunden bringen lässt: Kunst, Kleidung, Nahrung, sogar Gold. Der Bike-o-mat ist mit Fahrradteilen bestückt, im Med-o-mat stecken Tabletten und der Gebet-o-mat liefert das Gebet per Knopfdruck. Der Verkaufsautomat erlebt eine Renaissance, denn so ist es möglich, unabhängig von Ladenöffnungszeiten Kundenwünsche zu erfüllen: sieben Tage die Woche, 24 Stunden lang. Der Automat hat sich von einer rein mechanischen zu einer digitalen Maschine entwickelt, zum Roboter der Konsumkultur. Die Funktionalität ist seine Stärke. Doch was macht das Leben mit Automaten eigentlich mit uns? Klick, Klick, Klack
Sonntag 20:05 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

Der einsame Tod des Herrn D. Berlin - ein Plattenbau mit elf Etagen und über 30 Wohnungen. Wenn die Nachbarn Herrn D. vor einigen Jahren zufällig im Fahrstuhl trafen, grüßten sie einander und erkundigten sich nach dem gegenseitigen Wohlbefinden. Herr D. war immer adrett angezogen, stets höflich. Dann kam der Alkohol, und der freundliche Mann schien immer häufiger neben sich zu stehen. Irgendwann gab es keine Begegnungen mehr ... Herr D. war verschwunden. Im Fahrstuhl unterhielt man sich nun darüber, was wohl mit ihm geschehen sei. Ist er womöglich im Altersheim? Zu Verwandten gezogen? Warum hat dann keiner die Wohnung ausgeräumt? Fünf Jahre nach dem Verschwinden macht die Polizei eine grausige Entdeckung. Sie findet die mumifizierte Leiche von Herrn D. auf dessen Sofa. Wie konnte es dazu kommen, dass für ein halbes Jahrzehnt niemand vom Tod des Mannes Notiz genommen hat? Ein Dokumentarstück über Einsamkeit und Zusammenhalt.
Sonntag 21:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Musikfeuilleton

MikrotöneIm Universum der Mikrotöne Johnny Reinhards American Festival of Microtonal Music Von Martina Helmig Musikliebhaber sind hierzulande daran gewöhnt, dass eine Oktave aus zwölf gleich großen Halbtönen besteht. Doch das muss nicht so sein. Zwischen den weißen und den schwarzen Tasten des Klaviers befinden sich unendlich viele mögliche Mikrotöne. 3000 Stimmungssysteme soll es auf der Welt geben. Viele von ihnen hat Johnny Reinhard auf seinem New Yorker Festival für mikrotonale Musik vorgestellt: Alte und Neue Musik, Weltmusik und Improvisationen in den unterschiedlichsten Stimmungen. Der Fagottist, Komponist und Musikforscher hat sich sein Leben lang dem Thema ,Mikrotöne" gewidmet. In den vergangenen Jahren hat er eine neue mikrotonale Stimmung entwickelt, die seiner Meinung nach in der Zukunft der Musik eine Rolle spielen könnte.
Sonntag 22:00 Uhr

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Mallorca Inselradio

Black Out

Boris CanteroBoris Cantero zählt bereits seit den 90er Jahren zur Ibiza Party Familiy. Freue Sie sich auf Klassiker gemischt mit House, Deep House und Balearic.
Sonntag 22:00 Uhr

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NDR Info

Jazz NDR Bigband

geir lysneJazzBaltica 2017: NDR Bigband "Watt about" Mit Henry Altmann "Watt About" hieß das allererste Projekt von Geir Lysne als Chefdirigent der NDR Bigband - Musik zu Filmbildern von der Küste bei Ebbe von Theo Janßen. "Er sagte mir: "Wir machen etwas über Watt!" Ich antwortete: "was?"", erzählt Lysne. "Dann zeigte er mir Bilder vom Watt. Ich kannte so etwas nicht aus Norwegen. Wir haben da zwar Fjorde und Berge - aber so etwas wie Watt war mir neu". "Für die Musik habe ich als Grundlage ein altes norwegisches Volkslied genommen, und daraus habe ich ein Jazz-Stück gemacht". Dieses poetische und folkloristische Stummfilmprojekt brachten die NDR Bigband und Lysne auch bei der JazzBaltica 2017 auf die Bühne. Jazz NDR Bigband
Sonntag 22:05 Uhr

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Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

binauraleWeites Land für binaurales Radio von Elisabeth Schimana Episode 2 Waldrauschen Es gibt eine bestimmte Erinnerung an eine Busfahrt im Jahr 2011 von Vilnius nach Druskininai und die dabei erlebte Landschaft - das weite Land. In Episode 2 sind es binaurale Aufnahmen rund um Druskininkai die verwendet werden - eine Transformation der akustischen Erinnerung an einen speziellen Ort.
Sonntag 23:00 Uhr

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